Henner Schmidt -
Stadtentwicklung

Stadtentwicklung mit Wachstumsvision

 

Meine Kernpunkte

Ich bin fest davon überzeugt, dass Berlin große Chancen hat, sich als faszinierende kulturelle und kreative Metropole weiter zu entwickeln. Ich möchte, dass Berlin weiter wächst und kreative, engagierte Menschen und Unternehmen anzieht. Deshalb müssen Politik und Verwaltung aktiv und systematisch ideale Möglichkeiten für dieses Wachstum schaffen.

Für mich ist der wesentliche Maßstab für eine gelunge Stadtentwicklung, dass sich Besucher und Bewohner gleichermaßen wohl fühlen. Die Lebensqualität Berlins muss eine weltweite Ausstrahlung ausüben.

Wenn man das erreichen will, darf man nicht  den Ist-Zustand zementieren, sondern muss Voraussetzungen für mehr Wachstum und Lebensqualität schaffen.

 

Wachstum ermöglichen 

Eine professionelle Stadtentwicklung ist der Schlüssel für Wachstum: Durch geeignete verfügbare Flächen und gute Infrastruktur ermöglicht sie die Ansiedlung von Unternehmen. Und vor allem bietet sie vielen Menschen aus aller Welt attraktive Anreize, sich in Berlin anzusiedeln und ihr Glück hier zu versuchen.
Gerade in der Innenstadt, also in unserem Bezirk Mitte, brauchen wir attraktive Angebote zum Wohnen, Arbeiten und Leben, die auch die vielfältigen und oft sehr hohen Ansprüche von Menschen aus anderen Metropolen erfüllen. Die derzeit in Berlin betriebene Politik zielt hingegen tatsächlich darauf ab, Veränderungen zu verhindern und den Ist-Zustand zu konservieren. Damit werden Chancen für die Stadt vertan.

 

Lebensqualität fördern

Wie gesagt: Besucher und Bewohner sollen sich gleichermaßen wohl fühlen. Übersichtliche Plätze, interessante Perspektiven und einzelne besonders herausgehobene Gebäude tragen viel zu diesem Gefühl bei. Gestalten wir doch wieder lebenswerte Stadträume, besonders dort, wo sie durch historische Entwicklungen verloren gegangen sind! Ich will mich nachdrücklich für die Wiederherstellung der historischen Strukturen in der Innenstadt engagieren.
Denn an vielen Stellen müssen unwirtliche städtebauliche Zustände verbessert werden. Das gilt z.B. für den Schlossplatz, dem man das Fehlen des Schlosses wirklich anmerkt, aber auch für die bei weitem überdimensionierte Grunerstraße oder das unfertige Kulturforum, das zwar faszinierende Einzelgebäude besitzt, aber von den Menschen nicht angenommen und belebt wird. In diesen Fällen gilt der Satz von Hans Magnus Enzensberger "... dass die Architektur, im Gegensatz zur Poesie, eine terroristische Kunst ist".
Liberale Stadtentwicklung entwickelt eine konkrete Vision, wie Berlins Stadtplanung und Architektur für Bewohner und Besucher zugleich funktionell, ansprechend und inspirierend sein kann.
Zur Attraktivität der Stadt trägt spannende Architektur wesentlich bei. Architektur als Teil der Kultur braucht die Freiheit des Gestaltens. Die Stadtentwicklungspolitik soll diese Freiheit fördern anstatt sie durch Auflagen zu beschneiden.

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